3. Januar 2016

Begegnung mit dem Kaufomat

In einem Supermarkt entdeckte ich jüngst eine Selbstbedienungskasse. Da nicht viel los war, konnte ich mich mit dieser Gerätschaft in aller Ruhe befassen. Der Kauf einer einzelnen Milchtüte kann schließlich nicht so kompliziert sein – dachte ich.

Auf in den Kampf: auf der Oberfläche des Kaufomaten prangt ein Start-Knopf. Langeweile soll aber auch nicht aufkommen, es gibt noch einen zweiten. Ja, ich möchte meine eigene Tasche verwenden. Das heißt, eigentlich möchte ich keine eigene Tasche verwenden, den ein Tetra Pak kann ich gerade so noch tragen. Allerdings möchte ich mir keine Tragetasche von einem Automaten aufschwatzen lassen, also wähle ich „ich habe eine eigene Tasche“. Nun ist zu lesen, ich möge meine Tasche auf die dafür vorgesehene Ablage legen. Ok, mangels Tasche lass ich das jetzt doch mal.

Das „Start“ prangt immer noch auf dem Touchscreen, also versuche ich es als nächstes mit Anfangen. Was nun folgt, ist dann doch nicht mehr überraschend und geht recht zügig von der Hand. Ich möchte die Waren scannen.  „Piep“ und das war es auch schon. Noch der Maschinen sagen, das es ans Zahlen geht und auf in die nächste Fragerunde: Wie möchte ich bezahlen? Bar zahlen zu können, find ich etwas überraschend. Da ich die Karte ohnehin schon in der Hand habe, bleibt es dabei.

„Sie benutzen eine eigene Tasche“. Da ist es. Diese Maschine hat mich durchschaut. Das Silikon hat es gemerkt. Wozu auch immer, der Sinn der Taschenfragen erschloss sich mir nicht wirklich.

Ein bisschen erinnert mich das an ein von mir gesehenes Video, in dem ein Onlinekauf beschrieben ist. Dargestellt mit einer gewöhnliche Kasse und Kassierer.

Kassierer : „Bitte geben Sie Ihren Kundennummer an.“
Der Käufer – verunsichert – nennt eine Zahlenkolonne.
Kassierer : „Diese Kundennummer ist uns nicht bekannt. bitte wiederholen sie die Eingabe, …“

Schon mal im Internet bestellt? Die Idee ist klar und das Ergebnis des Films auch: der Käufer sucht irgendwann entnervt und ohne Einkäufe das Weite.

Was also soll ich von diesen Kaufomaten halten? Wenn alle Kassen voll sind, ist er eine zusätzliche Kasse, ok. Aber – wie ich finde – nur für wenige Teile. Bei einem Großeinkauf ausladen, scannen und dann wieder verpacken…. das geht dann mit der Unterstützung eines Menschen doch besser. Und – ist der Laden mal nicht voll – ist mir ein Schwatz mit dem Menschen allemal lieber (c:

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